Zum Inhalt springen

Weidenarbe

Die Weidenarbe ist die geschlossene Grasdecke einer Weidefläche – eine dichte, intakte Narbe sorgt für gute Futterqualität, verhindert Erosion und unterdrückt unerwünschten Beiwuchs wie Disteln oder Ampfer. Der Zustand der Narbe gilt als wichtiger Indikator für die Weidegesundheit insgesamt.

Beschädigt wird die Narbe vor allem durch Überweidung (zu viele Tiere zu lange auf zu kleiner Fläche), durch Vertritt bei Nässe – besonders an Tränken, Toren und Unterständen, wo sich Tiere konzentriert aufhalten – sowie durch Wühltiere. Einmal aufgerissen, erholt sich eine Narbe oft nur langsam und bietet Lücken für unerwünschte Pflanzen.

Zur Pflege gehören unter anderem rechtzeitige Weidepausen im Rahmen der Umtriebsweide, das Nachmulchen ungleichmäßig abgefressener Flächen sowie bei Bedarf eine Nachsaat kahler Stellen im Frühjahr oder Herbst.

Mehr dazu

Schafe als Landschaftspfleger — natürlich, günstig, effektiv