Verbuschung ist der erste Schritt der natürlichen Sukzession auf einer offenen Fläche: Ohne regelmäßige Nutzung – Mahd oder Beweidung – siedeln sich zunächst Sträucher wie Schlehe, Brombeere oder Weißdorn an, gefolgt von Pionierbäumen. Innerhalb weniger Jahrzehnte kann so aus einer artenreichen Wiese wieder Wald werden.
Aus Naturschutzsicht ist Verbuschung meist unerwünscht, weil viele licht- und wärmeliebende Arten – etwa auf Magerrasen oder in Heidelandschaften – dadurch ihren Lebensraum verlieren. Gleichzeitig hat Verbuschung auch positive Aspekte, etwa als Übergangslebensraum für bestimmte Vogel- und Insektenarten, weshalb Naturschutzprojekte oft bewusst einen Teil der Fläche unbeweidet lassen.
Regelmäßige Beweidung mit Schafen und vor allem Ziegen ist die wirksamste und günstigste Methode, um Verbuschung dauerhaft zu verhindern, ohne wiederkehrend Maschinen einsetzen zu müssen.
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