Zum Inhalt springen

Umtriebsweide

Bei der Umtriebsweide wird die Gesamtfläche in mehrere Koppeln unterteilt, die nacheinander beweidet werden. Die Herde bleibt so lange auf einer Koppel, bis diese ausreichend abgeweidet ist, und wechselt dann auf die nächste – während die vorherige Fläche sich erholen und nachwachsen kann.

Der große Vorteil gegenüber der Standweide: Die Grasnarbe wird geschont, weil sie regelmäßig Ruhephasen bekommt, und der Infektionsdruck durch Weideparasiten sinkt, da deren Larvenstadien auf der brachliegenden Fläche teilweise absterben, bevor die Tiere zurückkehren. Auch der Ertrag pro Hektar ist bei gutem Management meist höher als bei Standweide.

In der Praxis reichen für den Einstieg oft schon drei bis vier Koppeln, die im Wochen- oder Zwei-Wochen-Rhythmus gewechselt werden. Mobile Elektrozäune machen die Umsetzung auch auf kleineren Flächen unkompliziert.

Mehr dazu

Schafe als Landschaftspfleger — natürlich, günstig, effektiv