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Streuobstpatenschaft

Bei einer Streuobstpatenschaft übernimmt eine Privatperson oder ein Verein die Pflege und Verantwortung für einen oder mehrere Bäume auf einer Streuobstwiese, ohne selbst Eigentümer der Fläche zu sein. Im Gegenzug darf der Pate meist die Ernte des Baumes nutzen oder erhält einen Anteil davon.

Solche Patenschaften sind eine wichtige Antwort auf ein zentrales Problem des Streuobstbaus: Viele Flächen gehören älteren Eigentümern, die die aufwendige Pflege nicht mehr selbst leisten können, während gleichzeitig Interessierte ohne eigene Fläche einen Baum betreuen möchten. Vermittelt werden Patenschaften häufig über Naturschutzverbände, Landschaftspflegeverbände oder lokale Streuobst-Initiativen.

Für Schaf- oder Ziegenhalter kann eine Streuobstwiese mit Patenschaftsmodell eine interessante zusätzliche Weidefläche sein – klare Absprachen zu Stammschutz und Beweidungszeitraum mit den Baumpaten sind dabei allerdings unverzichtbar.

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