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Portionsweide

Die Portionsweide ist die intensivste Form der Umtriebsweide: Statt größerer Koppeln bekommt die Herde immer nur einen kleinen, genau bemessenen Flächenstreifen zugeteilt – oft täglich oder sogar mehrmals täglich neu abgesteckt, meist mit mobilem Elektronetz oder Litzendraht.

Der Vorteil liegt in der sehr effizienten Futterverwertung: Weil die Tiere nur begrenzte Fläche zur Auswahl haben, fressen sie das Gras gleichmäßiger ab, statt sich nur die schmackhaftesten Stellen herauszupicken. Das steigert die Flächenleistung deutlich, verlangt aber auch mehr Management-Aufwand als andere Weidesysteme.

Für Kleinhalter mit begrenzter Fläche ist die Portionsweide eine gute Möglichkeit, aus wenig Grünland viel herauszuholen – vorausgesetzt, man ist bereit, den Zaun regelmäßig zu versetzen. Wer wenig Zeit hat, fährt mit größeren Umtriebskoppeln oft praktikabler.

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