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Offenlandpflege

Offenlandpflege bezeichnet alle Maßnahmen, die verhindern, dass unbewaldete Flächen wie Wiesen, Heiden, Magerrasen oder Trockenrasen mit der Zeit zuwachsen und zu Wald werden. Ohne regelmäßigen Eingriff – sei es durch Mahd, Beweidung oder manuelle Entbuschung – setzt in Mitteleuropa fast überall die natürliche Sukzession Richtung Wald ein.

Beweidung mit Schafen und Ziegen zählt zu den effektivsten und kostengünstigsten Methoden der Offenlandpflege: Die Tiere fressen sowohl krautige Vegetation als auch aufkommende Gehölzkeimlinge und ersetzen so aufwendige, maschinelle Pflegeeinsätze. Viele Landschaftspflegeverbände und Naturschutzbehörden setzen deshalb gezielt Wanderschäfer oder lokale Halter für die Offenlandpflege ein.

Der ökologische Nutzen ist erheblich: Viele licht- und wärmeliebende Pflanzen- und Insektenarten sind auf dauerhaft offengehaltene Flächen angewiesen und würden ohne Beweidung verschwinden.

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