Zum Inhalt springen

Nachtpferch

Der Nachtpferch ist eine kleinere, meist besonders gut gesicherte Fläche, auf der die Herde über Nacht zusammengehalten wird – klassischerweise in der Wanderschäferei, aber auch bei modernen Haltern mit erhöhtem Raubtierdruck (z. B. in Wolfsgebieten) verbreitet.

Ziel ist doppelter Schutz: Zum einen lassen sich die Tiere auf begrenzter Fläche leichter vor Angriffen schützen, etwa durch besonders hohe oder elektrifizierte Zäune, zum anderen ist eine kompakte Gruppe für Herdenschutzhunde einfacher zu überwachen als eine weiträumig verteilte Herde.

In der Praxis wird der Nachtpferch oft mit engmaschigem Elektronetz oder Festzaun errichtet und täglich oder alle paar Tage versetzt, um Weideschäden durch die konzentrierte Belastung auf einer Stelle zu vermeiden.

Mehr dazu

Weidezaun & Einzäunung für Schafe und Ziegen