Zum Inhalt springen

Merinowolle

Merinowolle stammt vom Merinoschaf und gilt als eine der feinsten und hochwertigsten Wollarten überhaupt. Charakteristisch ist der geringe Faserdurchmesser von oft unter 24 Mikrometern, der die Wolle außergewöhnlich weich und nicht kratzig auf der Haut macht – ein deutlicher Unterschied zu gröberen Landrassewollen.

Neben der Feinheit punktet Merinowolle mit guten Temperatur- und Feuchtigkeitsregulierungseigenschaften: Sie wärmt, ohne zu überhitzen, und kann einen erheblichen Anteil ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich nass anzufühlen. Das macht sie zur bevorzugten Wahl für hochwertige Funktionsbekleidung, Sportbekleidung und Basics mit Hautkontakt.

In Deutschland spielt das Merinolandschaf als hiesige Merino-Variante eine wichtige Rolle, auch wenn die weltweit größten Merinowoll-Produzenten in Australien und Neuseeland sitzen, wo großflächige, spezialisierte Merinozucht seit Jahrhunderten Tradition hat.

Mehr dazu

Schafwolle — Qualität, Rassen und was man damit macht