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Kalkmagerrasen

Kalkmagerrasen sind eine besondere Form des Magerrasens auf kalkhaltigem Untergrund – typisch für Mittelgebirge wie Schwäbische und Fränkische Alb, Kaiserstuhl oder Teile der Mittelgebirgsregionen. Der basische, nährstoffarme Boden begünstigt eine ganz eigene Pflanzengemeinschaft, darunter zahlreiche seltene Orchideenarten.

Diese Flächen gelten als besonders artenreich und stehen in Deutschland meist unter Schutz, oft als FFH-Gebiet ausgewiesen. Ohne Beweidung verbuschen Kalkmagerrasen vergleichsweise schnell, weshalb ihre Erhaltung fast immer an eine dauerhafte, meist extensive Schaf- oder Ziegenbeweidung gekoppelt ist.

Für Halter, die solche Flächen bewirtschaften, bedeutet das oft die Teilnahme an einem Landschaftspflegeprogramm oder Vertragsnaturschutz – mit klaren Vorgaben zu Beweidungszeitraum, Besatzdichte und erlaubten Pflegemaßnahmen, dafür meist mit finanzieller Förderung.

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