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Geiß

Die Geiß ist das weibliche, geschlechtsreife Ziegentier – der gängigste Fachbegriff für das, was umgangssprachlich oft einfach „Mutterziege“ genannt wird. Der Begriff wird bundesweit sowohl von Züchtern als auch in Zuchtverbänden einheitlich verwendet, anders als das regional stark schwankende „Zibbe“.

Geißen erreichen je nach Rasse mit etwa sieben bis zehn Monaten die Geschlechtsreife, gedeckt werden sollten sie aus Gründen der körperlichen Entwicklung aber meist erst später, oft nicht vor dem Erreichen von rund 60 bis 70 Prozent des Erwachsenengewichts. Die Tragzeit liegt bei etwa 150 Tagen.

Milchziegenrassen wie Saanen- oder Toggenburger Ziege werden vor allem wegen ihrer Milchleistung als Geißen gehalten, während bei Fleischrassen wie der Burenziege die Fruchtbarkeit und Aufzuchtleistung im Vordergrund steht.

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