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Ganzjahresbeweidung

Bei der Ganzjahresbeweidung bleiben die Tiere das gesamte Jahr über draußen auf der Fläche, statt im Winter in den Stall zu wechseln. Das setzt robuste, wetterfeste Rassen voraus – Landrassen wie Heidschnucke oder Skudde kommen mit rauem Klima deutlich besser zurecht als hochgezüchtete Nutzrassen.

Voraussetzung ist außerdem ausreichend Fläche, damit die Vegetation auch über den Winter nicht vollständig kahlgefressen wird, sowie ein trockener, windgeschützter Unterstand als Rückzugsmöglichkeit – auch wetterfeste Rassen brauchen bei Dauerregen oder extremer Kälte einen Schutzort. Zusätzliche Fütterung mit Heu ist in der vegetationsarmen Zeit meist unumgänglich.

In der Landschaftspflege wird Ganzjahresbeweidung gezielt eingesetzt, um Flächen dauerhaft offenzuhalten, etwa in extensiven Naturschutzprojekten mit robusten Rinder- oder Pferderassen, teils kombiniert mit Schafen oder Ziegen.

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