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Almauftrieb / Alpung

Als Almauftrieb (in der Schweiz „Alpung“) bezeichnet man das saisonale Hinaufbringen von Vieh – auch Schafen und Ziegen – auf hochgelegene Weideflächen im Sommer, um dort die kurze, aber intensive Vegetationsperiode der Bergweiden zu nutzen. Im Herbst folgt der sogenannte Almabtrieb, bei dem die Tiere zurück ins Tal gebracht werden.

Alm- und Alpweiden sind ökologisch besonders wertvoll und zugleich stark von fortgesetzter Beweidung abhängig: Ohne regelmäßigen Almauftrieb verbuschen viele dieser Flächen innerhalb weniger Jahrzehnte, mit spürbaren Folgen für Artenvielfalt und auch für den Hochwasser- und Lawinenschutz, den offene Almflächen bieten.

Für Halter im Alpenraum ist der Almauftrieb oft fest in Genossenschaften oder Alminteressentschaften organisiert, die Weiderechte, Pflegepflichten und Kosten unter den beteiligten Betrieben aufteilen. Wer erstmals Tiere auf eine Alm bringen will, sollte sich frühzeitig bei der zuständigen Alm- oder Alpgenossenschaft informieren.

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