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Robustrasse

Als Robustrasse werden Schaf- oder Ziegenrassen bezeichnet, die sich durch besondere Widerstandsfähigkeit gegenüber Witterung, Krankheiten und kargem Futterangebot auszeichnen – der Begriff überschneidet sich stark mit dem der Landrasse, wird aber oft gezielter verwendet, wenn es speziell um Eignung für extensive, wetterexponierte Haltungsformen geht.

Robustrassen eignen sich besonders für Ganzjahresbeweidung im Freien, für Landschaftspflegeprojekte auf mageren Standorten und für Halter, die wenig Zeit für intensive Betreuung und Stallhaltung haben. Beispiele sind Heidschnucke, Soay-Schaf oder die Skudde – Rassen, die auch unter rauen Bedingungen selten größere gesundheitliche Probleme entwickeln.

Der Kompromiss: Robustrassen liefern in der Regel geringere Leistungen bei Fleisch, Milch oder Wolle als spezialisierte Hochleistungsrassen. Wer maximalen wirtschaftlichen Ertrag will, fährt mit Zuchtrassen meist besser – wer Wert auf Pflegeleichtigkeit und geringe Ausfallquoten legt, mit Robustrassen.

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